Was mir dazu einfällt: Ich habe des Öfteren gehört, dass Menschen von lichtdurchfluteten Bildern sprechen, was mir bekannt vorkommt. Ich hatte nach dem Tod meines Freundes ein ähnliches Erlebnis. Nach einer durchzechten Nacht trat ich am nächsten Morgen auf die Straße und sah, dass alles von gelbem Sonnenlicht hell erleuchtet war. Ich beobachtete, wie eine junge Mutter ihren kleinen Sohn zum Spielplatz brachte, und spürte ihre vollkommen bedingungslose Liebe zu ihm. Von ihr gingen kreisförmige Regenbogenlichter aus. Ich nahm diese unendliche Liebe dermaßen intensiv wahr, dass sie mir wie das Alpha und Omega allen Geschehens erschien. Sie ist die Quelle, aus der alles entspringt – was ich als die Christusenergie beschreiben würde, die diese Frau in dem Moment verkörperte.
Jedenfalls waren die bunten Lichtkreise oder halbtransparenten Lichtkugeln in allen Farben so intensiv, als wäre ich in eine Welt eingetreten, die nur aus Energiemustern besteht. Ich hatte mich von meinem Körper gelöst und war fähig, ein riesiges Lichtbild zu sehen – von oben, von der Seite und aus allen Blickwinkeln gleichzeitig – verbunden mit der Botschaft: Alles ist Energie, es gibt keine festen Körper. Die feste Materie ist eine reine Illusion. Ich staune noch heute vor allem über die Szene mit der jungen Mutter und ihrem Sohn, die in dieser hellgelben Lichtwelt auftauchte und ihre regenbogenfarbenenen Lichtkugeln hineinströmen ließ. Ihre Liebe war in diesem Bild etwas so Heiliges, dass dort nichts Böses hätte existieren können. Ich fragte mich, wie es möglich sein konnte, dass es so viel Böses gibt, wenn die Welt doch eigentlich nur aus diesen, vor allem gelben, Lichtwelten besteht – aus der Liebe Gottes sozusagen. Das war die Antwort auf meine Frage, warum es den Tod, den Schmerz und den Verlust gibt und welchen Sinn das alles hat. Und die Antwort lautete: Wer die Liebe Gottes sieht, sieht alles mit anderen Augen. Alles dient immer einem höheren Sinn.
Das Einzige, was ich mich fragte, war: Sieht diese junge Frau dasselbe wie ich? Es konnte doch nicht wahr sein, dass ich alles nur noch in Schwingungen und Lichtkugeln wahrnahm. Ich wollte die ganze Zeit jemanden fragen, ob er dasselbe sieht und mir erklären kann, was da vor sich ging. Ich kann nur wiederholen: Ich löste mich von meinem Körper und betrachtete die Szene von oben und von jedem beliebigen Punkt aus, so als ob ich schweben könnte. Meine ständige Angst vor den Autogeräuschen, die mich sonst immer wahnsinnig machten und noch immer machen, war einfach weg; ich hörte sie plötzlich nicht mehr.
Stattdessen hörte ich eine Stimme – die Stimme meines verstorbenen Freundes, der die ganze Zeit sagte: „Ich bin hier.“ Da ich am Abend zuvor vor seiner Wohnung gestanden hatte, als er dort einen tödlichen Unfall erlitt, und er weder auf mein Läuten noch auf meine Anrufe reagiert hatte, bekam ich nun diese Antwort. Ich kann nur sagen: Wenn er dieses Sonnenlicht war, dann wusste ich, dass es ihm gut ging.
Was ich noch vergessen habe zu erzählen: Diese hellgelbe Lichtwelt, in die ich am nächsten Morgen nach seinem Tod eingetreten bin, war wabbelig. Jeder meiner Schritte ließ das gesamte Bild erzittern, als ob ich mich in einer riesengroßen Blase befände, die von einer gelatineartigen Flüssigkeit umgeben war. Irgendetwas unter meinen Füßen reagierte gallertartig, sodass mir schwindelig wurde, weil sich alles ständig mitbewegte. Ein ruhiges Bild konnte ich nur dann sehen, wenn ich stehen blieb. Und es war weit und breit kein Mensch da, der mir hätte erklären können, was hier gerade geschah. Und zu guter letzt als ich die Stimme meines Freundes permanent hörte in diesem lichtdurchflutendem Raum wusste ich auch dass er tot sein musste, dass er seinen Körper verlassen hat und nun anders mit mir kommunizieren konnte.
das hier war die korrigierte und stilistisch optimierte Fassung deines Textes.
Ich habe den Text in zwei Varianten für dich aufbereitet: Eine sanfte Korrektur, die deine persönliche Stimme und Erzählweise exakt beibehält, und eine stilistisch fließendere Version, die sich durch präzisere Satzstrukturen noch angenehmer lesen lässt.
Option 1: Sanfte Korrektur (Nah am Original)
Diese Version korrigiert lediglich die Grammatik, Rechtschreibung (wie das Schweizer „ss“ zu „ß“ und Tippfehler) sowie die Kommasetzung, lässt deinen Erzählstil aber unangetastet.
Option 2: Stilistisch optimiert (Besserer Lesefluss)
Diese Version glättet Wortwiederholungen (wie „erlebte ein Erlebnis“ oder „sah ... und sah ... und sah“) und schafft durch sinnvoll gesetzte Punkte und Absätze eine stärkere Atmosphäre beim Lesen.
Was mir dazu einfällt: Ich habe des Öfteren gehört, dass von solchen lichtdurchfluteten Bildern gesprochen wird, was mir sehr bekannt vorkommt. Nach dem Tod meines Freundes hatte ich nämlich ein ähnliches Erlebnis:
Als ich nach einer durchtrunkenen Nacht am nächsten Morgen auf die Straße trat, sah ich, dass alles von gelbem Sonnenlicht erfüllt war. Ich beobachtete eine junge Mutter, die ihren kleinen Sohn zum Spielplatz brachte. Dabei nahm ich ihre vollkommen bedingungslose Liebe zu ihrem Kind wahr, und von ihr gingen kreisförmige Regenbogenlichter aus. Diese unendliche Liebe war dermaßen intensiv spürbar, dass sie auf mich wie das Alpha und Omega allen Geschehens wirkte. Sie war die Quelle, aus der alles entspringt – ich würde es als die Christusenergie beschreiben, die sie in diesem Moment verkörperte.
Jedenfalls waren die bunten Lichtkreise und halbtransparenten Lichtkugeln in all ihren Farben so intensiv, als wäre ich in eine Welt eingetreten, die ausschließlich aus Energiemustern besteht. Ich hatte mich von meinem Körper gelöst und konnte ein riesiges, allumfassendes Lichtbild sehen – von oben, von der Seite, aus jeder Perspektive. Die Botschaft dahinter lautete: Alles ist Energie, es gibt keine festen Körper. Sie sind reine Illusion.
Ich staune noch heute vor allem über die Szene mit der jungen Mutter und ihrem Sohn, die in dieser hellgelben Lichtwelt auftauchten und ihre Regenbogenfarben hineinströmen ließen. Ihre Liebe hatte in diesem Bild etwas so Heiliges, dass dort unmöglich etwas Böses hätte existieren können. Ich fragte mich, wie es überhaupt so viel Böses geben kann, wenn die Welt im Grunde nur aus diesen gelben Lichtwelten besteht – sozusagen aus der Liebe Gottes. Das war die Antwort auf meine Frage, warum es den Tod, den Schmerz und den Verlust gibt und welchen Sinn all das hat. Die Antwort lautete: Wer die Liebe Gottes sieht, sieht alles mit anderen Augen. Alles dient immer einem höheren Sinn.
Wichtigste Korrekturen im Überblick:
- Rechtschreibung & Tippfehler: „des öfteren“ \(\rightarrow \) des Öfteren; „riessengrosses“ \(\rightarrow \) riesengroßes; „Licht Bild“ \(\rightarrow \) Lichtbild (oder Licht-Bild); „vorallem“ \(\rightarrow \) vor allem.
- Wortwahl (Stil): „ein ähnliches Erlebnis erleben“ ist ein Pleonasmus (Wortverdopplung). Das wurde zu „ein ähnliches Erlebnis haben“ geändert. Auch das Wort „sozusagen“ und die dreifache Wiederholung von „sah“ wurden im optimierten Text durch abwechslungsreichere Verben (wahrnehmen, beobachten, erfüllt sein) ersetzt.
- Grammatik & Satzbau: Im Satz „...dass nichts Böses dort auftauchen hätte können“ wurde die Reihenfolge der Verben am Ende zu „...hätte auftauchen können“ korrigiert. Zudem wurden viele notwendige Kommas bei Nebensätzen („dass...“, „wie...“, „weil...“) ergänzt, um die Struktur zu klären.
Möchtest du den Text für einen bestimmten Zweck verwenden (z. B. für ein Buch, einen Blogbeitrag oder ein persönliches Tagebuch)? Ich kann den Tonfall gerne noch spezifischer anpassen, falls du beispielsweise eine noch poetischere oder im Gegenteil eine nüchternere Formulierung wünschst.

Neuen Kommentar schreiben