Zum Thema Zerstreuung

Um die letzte Sendung auf 3 sat vom Gert Scobel über das Plastikproblem zu verarbeiten fiel mir dazu nun folgendes ein: Vielleicht fällt es nur mir auf aber diese Sensationslust im Fernsehen? Was soll das? Natürlich ahne ich irgendwie woher das kommt. Es geht warhscheinlich um Ablenkung. Ablenkung von was?

Von was wird hier auf Biegen und Brechen abgelenkt? Na gut wenn ich nachdenke dann fällt mir folgendes ein: also die haben Angst, dass die Menschen schön langsam anfangen eins und eins zusammen zu zählen, das wäre ja zu blöd wenn das einem oder sogar zwei gelingen könnte.

Also wie das nämlich geht eins und eins zusammen zu zählen. Na das wäre das was mir dazu einfallen würde. Also dass immer mehr Leute drauf kommen wie man eins und eins zusammenzählt und dabei auch noch ein Ergebnis dabei herauskäme das beide herausbekämen und sie sich darüber einig wären. Tja eins und eins könnte ja zwei sein, das wäre aber ziemlich blöd wenn das stimmen könnte. ist natürlich etwas ironisch gemeint.

Also sachlich: also nachdenken und zu einer sinnvollen Lösung zu kommen zu einem sinnvollen Ergebnis zu kommen egal in welchem Bereich wäre zu blöd für manche, die das nicht wollen.

Allein wie die da Erdöl zu Elektroplastikschrott giessen lassen und damit den Planeten komplett zu - müllen und dann faseln die irgendwas von CO2 wäre daran schuld dass die Erderwärmung statt findet und das wäre das Problem?

Der ganze Planet wurde zur Plastikmülldeponie und die faseln was von Erderwärmung und Korallensterben durch Meereserwärmung (was einfach nur zu schön wäre um wahr zu sein, wenn das Phänomen der Meereserwärmung an manchen Stellen das Umweltproblem sein könnte)

Denn nein das Korallensterben aufgrund des Temperaturanstiegs an manchen Meeresengen ist im Verhältnis zur Umweltverschmutzung durch den Plastikmüll der ja schon in Nanogrösse auch im Biogemüse zu finden sei, einfach minimal oder sogar sehr minimal. (Was nicht heisst dass es klar ist, dass jedes Problem seine Aufmerksamkeit bedarf und es dazu sachliche Analysen geben muss, warum ein Problem entstanden ist und wie damit um zu gehen ist um eine sinnvolle Lösung zu finden. Doch hier könnte es sich um eine künstlich gepuschte Hysterie drehen, die das eigentliche Problem: die Umweltbelastung durch den Plastikmüll, möglicherweise vertuschen soll.)

Also den Gedanken muss man mal zulassen die produzieren und produzieren und produzieren Plastikschrottgerärte rund um die Uhr und das auch noch schneller als die Konkurrenz bitte, die das noch billiger macht und schneller usw. um den Kunden den bedürftigen Kunden wohlgemerkt was zu bieten?

Ich habe mir heute gedacht, warum sollen die Menschen unzufrieden sein? Also das soll ja das Ziel aller Konzerngiganten sein und bleiben den Kunden stets unzufrieden zu machen zu lassen etc. Die wollen also dass der Kunde un zu frieden, sprich unglücklich ist? Naja das macht irgendwie nachdenklich. Also ein unglücklicher Kunde oder Kundin (wenn man den Mensch in erster Linie als Geschlechtswesen sehen will), ist ein guter Kunde usw.?

(Nebenbei: Diese Hysterie um die angeblich typische weibliche oder männliche Denkweise und Identifikation mit einem Geschlechtsanteil hat mich in den letzten Jahren dermassen genervt sodass es mich momentan weniger interessiert. Um es klar zu machen ich sehe den Menschen momentan? in erster Linie (möglicherweise wegen dieser sicher nicht unabsichtlich künstlich bis zum geht nicht mehr gepuschten Geschlechterhysterie), geistseelisch androgyn daher finde ich es vielleicht nur momentan nur noch absurd die Menschen in weibliche oder männliche Wesen ein zu teilen.)

Also unglückliche Menschen sind gute Konsumenten und soweiter? Na gut dann sind also glückliche Menschen keine guten Menschen mehr, da sie ja nichts konsumieren "müssen" also so unbedingt und so damit sie überleben können.

Mal überlegen. Gehen wir mal davon aus dass "der glückliche Mensch" das Problem ist und konzentrieren wir uns auf den "glücklichen Menschen". Ein glücklicher Mensch hat irgendeine Aufgabe, die ihn glücklich macht, also zum Beispiel eine Berufung wie sie ein Dorfpfarrer hat, fällt mir dazu ein. Der organisiert da irgendwelche Treffen, damit da irgendwas besprochen wird damit da irgend ein anliegendes Problem, das die Bevölkerung angeht sinnvoll diskutiert und eine Lösung gefunden wird. Zum Beispiel das ganze Dorf wurde überschwemmt kein Haus ist mehr übrig die Leute stehen alle auf der Strasse und haben keine Ahnung was sie machen sollen in dem kompletten Chaos. Die Häuser die überschwemmt wurden alles ist kaputt überall liegt Müll rum Seuchengefahr gibts auch noch eh klar.

Der Dorfpfarrer kommt auf die Idee bla, bla, bla...

kann man alles nachlesen beim Thomas Gebauer und Ilija Trojanow in seinem Buch: "Hilfe? Hilfe!. Wege aus der globalen Krise" Da gehts ja genau um solche Demokratisierungsprozesse in dorfähnlichen Strukturen.

Na gut, gehen wir davon aus, dass es in irgend so einem Beispiel aus dem Buch glückliche selbstbestimmte demokratische Dorfbewohner, Gesellschaften gibt.

Wenn ich eine Sekunde nachdenke würde ich sagen super endlich demokratische kleine Gesellschaften, die sich regelmässig treffen um alles zu besprechen, um ihre Dinge selber zu regeln. Irgendwie logisch. Die sagen wir brauchen dieses und jenes und die Entwicklungshelfer müssen die ernst nehmen und unterstützen die dann bei ihren Umsetzungen.

Und nach einer Überschwemmung wie (aus dem Beispiel aus dem genannten Buch) in dem Dorf in Pakistan hätten die Entwicklungshelfer eben die Dorfbewohner ernst genommen und die Gelder wären dann auch im Sinne der Dorfbewohner investiert worden womit die angeblich anschliessend einen höheren Lebensstandard hätten als davor.

Na gut sachlich gesehen wäre das Glück messbar. Also gewisse Grundbedürfnisse müssen gedeckt sein, wie wohnen, essen, Arbeitsmöglichkeiten (oder je nach dem sinnvolle Betätigungsmöglichkeiten) Wärme natürlich (sonst kann man nicht leben bei Minus sonstwas), Wasserzufuhr.

Wenn also gewisse Dinge in einem gewissen Rahmen geregelt sind, dann sind die Menschen zufrieden und auch Menschen die fähig sind glücklich zu sein (denn dazu bedarf es auch eine gewisse psychische Fähigkeit nicht jeder ist dazu in der Lage), können also auch manche irgendwie glücklich sein die dazu in der Lage sind.

Geregelt heisst: Die Dinge müssen in überschaubare Verhältnisse rücken. Überschaubar heisst: man zahlt z.B. 15 Euro Miete für ein Haus, Garten kann man selber anlegen, kann sich also von dem ernähren, was man da anbaut braucht keine Angst zu haben immer nur Bittsteller zu sein, oder kann irgendwas anderes anbieten, wo man weiss, dass man dafür handeln kann und was für die Gemeinschaft beiträgt damit die einen überleben lässt usw.

Es gibt ja auch Möglichkeiten, dass dann Leute eben lieber Dächer decken oder irgendwas bauen oder sonstwas und nicht jeden Tag die Tomaten giessen können und dennoch auch mal gerne Tomatensalat essen würden wenn man sie fragt.

Wasserleitungen sind natürlich auch was, wie das in dem pakistanischen Dorf aussieht, weiss ich gerade nicht aber kann man ja auch regeln, solange es Menschen gibt die Gräben ausheben können und Rohre verlegen können, die man auch Dank Internet billig bestellen kann. Man muss ja nicht unbedingt gleich in die Steinzeit zurückfallen um eine glückliche selbstbestimmte dorfähnliche Gemeinschaft hin zu kriegen.

Das mit dem Dorf ist auch so was, eh klar es gibt ja Internet. Gott sei Dank daher kann sich ja jeder mit jedem verbinden auf dieser Welt, wenn er dazu Lust hat. Also diese komplette Engstirnigkeit und Einöde in kleineren Gemeinschaften muss also nicht sein, denn das Internet gibt denen ja immer genug Möglichkeiten um mal jede Einseitigkeit in Frage stellen zu können.

Dorfähnlichkeit also eine überschaubare Grössenordnung jedoch was Gemeinschaftsräume und Ansammlungen anbelangt ist immerhin sinnvoll. Denn da gibt es Obergrenzen. Also auch in demokratischen Gemeinden gibt es Obergrenzen. Wenn die überschritten wird wird es schwierig und daher unübersichtlich. Also man kann das so sehen, es gibt ja auch in der Biologie Gesetze, die lassen sich auf die menschlichen Gemeinschaften übertragen. Die Synapsen können ja auch überfordert werden und dann reagiert der menschliche Organismus nicht mehr richtig. Eh klar auch Demokratisierungsprozesse finden nur in einer gewissen Gemeinschaft statt mit der und der Grösse. Daher sind Städte eher weniger organisch aufgebaut. Wie soll dort Leben statt finden?

Da wo es keine Gesetze gibt, also wo keine organischen Gesetze ernst genommen werden, wie soll da bitte Leben statt finden? Anarchie vielleicht? Na super kein normaler Mensch glaubt an den Schwachsinn.

 

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