Ihr Kinderlein kommet in Amerika (ein Kommentar zu Hans-Georg Peitls Artikel)

Super Beitrag lieber Hans. (der Artikel auf der Internetzeitung: "der liberale Bote" lautet: "Eine merkwürdige Gruppe von Christen") Diese Idealisierung der Mutterschaft die angeblich ein Naturphänomen wäre, also die Mutterliebe zum Kind, ist mir äusserst suspekt denn die Mutterliebe zum Kind ist unmöglich, wenn selbst die Frau vor ihrem gewalttätigen Ehemann Angst hat und ihre Kinder vor ihm so oder so nicht schützen kann. Da gibt es Mütter vorallem im ach so christlichen Amerika, die ein Kind nach dem nächsten kriegen in einer gewaltvorherrschenden Ehe, wo sie von ihrem Mann permanent geschlagen wird ebenso wie ihre Kinder und das (das Kinder kriegen) geschieht oft auch aus Gründen der finanziellen Absicherung. Tut mir leid, weiss da sicher zu wenig, aber in Deutschland und Österreich kriegt die Frau für jedes Kind mehr Geld und muss nicht arbeiten gehen. Sicher sehr wenig aber für manche Frauen ist das immer noch lieber. Ich will darüber nicht urteilen, aber diese Idealisierung der Mutterschaft die mir vorallem in Amerika so auffällt, wie du sehr richtig sagst, dass die dort viel wehementer gegen Abtreibungen von ungewollten Schwangerschaften demonstrieren und gleichzeitig da für härtere Strafen von Gefangenen plädieren nämlich der Todesstrafe, ist äusserst paradox. Vorallem wenn man weiss, dass viele der ungewollten Kinder in den desolatesten Zuständen aufwachsen müssen, wo sie nicht mal ein eigenes Zimmer kriegen und der ständigen Bedrohung ihrer oft gewalttätigen und alkoholsüchtigen Väter (aber auch Mütter) vollkommen schutzlos ausgesetzt sind bis sie dann ins Heim kommen und sich niemand mehr um sie schert, denn die Heimkindererzieher haben oft andere Probleme als zu den Kindern eine gute Beziehung auf zu bauen. (Da hilft dann beten oder wie? Beten dann die sogenannten Christen für diese ungewollten Kinder?)
Und von wegen christlich, die meisten Verurteilten in Amerika sind Schwarze, die oft durch völlig lasche Beweisgrundlagen ins Gefängnis  kommen und oft jahrelang völlig unschuldig um ihre Entlassung kämpfen müssen und genau die sind es dann die dann sofort als erstes mal die Todesstrafe erhalten, weil die sich so oder so keine guten Rechtsanwälte leisten können, die ihre Unschuld beweisen könnten. Der Rassismus gegenüber Schwarze soll im amerikanischen Justizsysem immer noch beispiellos sein. Was sich da abspielt darüber sollte mal gesprochen werden.  Aber nein, diese Aufarbeitung des Rassismus in Amerika wird komischerweise immer noch unterdrückt und die Leute tragen ihre christlichen Gesinnungen vor sich her gehen in grosse "christliche" Megaveranstaltungen (wo dann etliche Wunderheilungen vor grossem Publikum stattfinden sollen) und wissen angeblich immer noch sehr gut bescheid woher das Böse kommt, der schwarze Mann ist in Amerika jedenfalls immer noch der erste der verdächtigt wird das Böse in die Welt gebracht zu haben, was läuft da bitte noch schief? lg Elisabeth

 

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