Dr. med. Friedrich Weinbergers Kritik am freudschen System

Mit dem Aufkommen der Psychoanalyse nach Freud sollen etliche Psychoanalytiker die typische Freudsche Diagnose: den sexuellen Missbrauch des Kindes durch den Vater bei ihren Patienten diagnostiert haben. D.h. den Patienten wurde dieser sexuelle Missbrauch durch den Vater unterstellt, den es aufzuarbeiten gälte. Ganz nach Freuds Theorien würden da einem perversen Analytiker so mal als erstes dieser sexuelle Missbrauch in der Kindheit dazu einfallen. Es kam dann zu katastrophalen Folgen, dass danach Väter völlig unschuldig ins Gefängnis kamen und ganze Familien dadurch zerstört wurden. Also Sigmund Freud wurde von anderen Psychoanalytikern in seinen Ergebnissen in Deutschland und Österreich abgelehnt. Erst als seine Lehren von den Amerikanern hoch bejubelt wurden und bekamen seine Lehren daraufhin dann erst in deutschsprachigen Raum Anerkennung. Der Psychiater Dr.Friedrich Weinberger sagt, dass der bewältigte Ödipuskomplex der nach Freud als die zentrale Problematik eines Kindes sein soll wäre eine völlig unrealistische Diagnose. Dr. Michael Vogt meint, dass ja Freud alles mit sexuellen Gefühlen erklärt hätte und das insbesondere bei den Amerikanern sehr gut ankam. Die Vorstellung dass wir alles sexualisieren müssen, gibt dem Ganzen eine schlüpfrige Komponente, die andauernd am Köcheln gehalten wird, wenn wir Freuds Analysen mal durchdenken oder nachvollziehen wollen. Der Dr. Weinberger meint, dass er Freud es geschafft hat kurz nach dem 2. Weltkrieg, dass alle die ihn krtitisieren wollen von vorn herein als "böse" diffamiert werden konnten, da das Kritisieren eines jüdischen Arztes bereits antisemitsich wäre? Die ganze Lehre von Freud wurde danach politisch gefördert und finanziert. Also dass alle die sich kritisch mit seiner Pseudolehre auseinandergesetzt haben, ein psychisches Problem haben müssen, oder antisemitisch wären. Diese Lehre ist ein probates Herrschaftsmittel sagt der Michael Vogt dazu.

Der Psychiater meint, die freudsche Lehre hätte einen entscheidenden Einfluss auf die 68 Bewegung gehabt. Der Neomarxismus und Mitscherlichs- oder Habermas Theorien beruhen auf der freudschen Lehre. Mitscherlich behauptet sogar, dass jeder der Freud kritisieren will ein Antisemit sein muss. Herr Vogt meint, dass es da einen enormen Rechtfertigungszwang gäbe, weil es wie in Freuds Analaysen der Patienten keine Heilerfolge gab (und niemand mit Freuds Methoden Heilerfolge erzielte) daher mussten die sich was einfallen lassen, ihn in absurde geistige Höhen zu katapultieren (also idealisiern) damit bloss keiner mitkriegt wie lächerlich seine Theorien oder Erkenntnisse sind die geeignet waren um seine Lehren zu legitimieren. Man könne so auch politische Gegner, mit Freuds Theorien ausschalten.

Es ging darum um politisch unliebsame Leute durch diese angeblich fachärtztliche Diagnose unschädlich zu machen. Das System das sich dann in den 68 durchgesetzt hat ist momentan die dominierende Geisteshaltung. Eine wirkliche Auseinandersetzung mit Freuds Gedankensystemen hat es nach 45 nicht mehr gegeben jede Diskussion wurde unterdrückt. Die aus England stammende? Verhaltensanalyse hat sich kritisch mit Freud befasst, dennoch stellen auch diese Verhaltenstheoretiker das gesamte System Freuds nicht in frage. In Amerika gab es dann eine kritische Freud Bewegung wo Freud als Scharlatan bezeichnet wurde, dennoch wurde die Analyse als wichtige Therapie beschrieben daher ist er ein geistiger Führer bis heute.

Gustel Mollard wäre ein wichtiges Beispiel wie jemand der unliebsame Vorwürfe gegenüber einer kriminellen Bande aussprach als Gesunder durch so schluddrige Diagnosen, wie Freud sie macht, in eine geschlossene psychiatrischen Anstalt eingesperrt werden konnte. Mollard hätte seine Frau mit grossen Beschuldigungen belastet, die alle auf Tatsachen beruhten nämlich, dass sie illegale Geldverschiebungen vornahm. Doch der einweisende Psychiater hat diese Beschuldigungen überhaupt nicht einmal untersucht  statt dessen wurden diese Beschuldigungen als wahnhaft angenommen.

Dagegen wurden Alltäglichkeiten, wie Mollard Tee trinkt oder dass er sich ohne Kernseife nicht waschen will als Diagnose ausgelegt. Der Psychiater Dr. Weinberger meint, das wäre eine Folge der freudschen Schlamperei, wo ebenso Fehlurteile zu Diagnosen führten. Interessant sie mussten Gustl Mollard durch befangene Gutachter für verrückt erklären, denn sonst wäre der ganze Skandal aufgeflogen. Durch einen anderen Psychiater wurde Gustl Mollard noch einmal für verrückt erklärt, wodurch dann all die anderen wie Richter, Staatsanwälte, Rechtsanwälte, die in den Skandal verwickelt waren weiss gewaschen wurden. Interessant ist, dass die Verteidiger der Straftäter nur durch Diffamierung, Diskriminierung und Kriminalisierung Gustl Mollard Schach Matt legen konnten und die Wahrheit vertuscht wurde.

Die Aufarbeitung Freuds Theorien wurden von den Medien generell abgeblockt. Die seit 200 Jahren klassische wissenschaftliche Psychiatrie wäre das Vorbild des Psychiaters Dr. Weinbergers. Es würde durch eine Symptomanalyse eine gütlige psychiatrische Diagnose ermöglicht, die durch die freudsche Willkür einer Symptomdiagnose in Gefahr gebracht wird. Die Psychiatrie käme komplett ohne diese Psychoanalyse Freuds aus. Es gäbe eine Gesellschaft für Ethik in der Psychiatrie von dem Gründervater Walter von Bayer, wo er auch Mitglied sei.

Der kausale Bestand besteht in der Auflockerung des logischen Denkens in der Psychiatrie würde durch das Überhandnehmens der Freudschen Psychiatrie zustande gekommen. Die freudsche Schlampigkeit der Diagnosen könnten missbraucht werden um politisch unliebsame Leute zu beseitigen. Gustl Mollard wäre dafür ein Beispiel er kam einem kriminellen System auf die Spur wo mehrere Personen Prominente darin verwickelt waren und das führte ja zur Konsequenz, dass er sieben Jahre lang dafür in die geschlossene Psychiatrie weggesperrt wurde. Später wurde er für unzurechnungsfähig erklärt, damit er da nicht mehr aussagen kann und diese Leute zur Rechenschaft gezogen werden können, also die daran Beteiligten dann weiss gewaschen wurden, indem sie ihn mit diesem Stigma unzurechnungsfähig betitelt haben. 1984 kam ein Buch heraus von Dieter E. Zimmer mit dem Titel "Tiefenschwindel" seine Kritiken wurde mit Gehässigkeiten anderer Publizisten beantwortet, er hat sich auch im wissenschaftlichen Bereichen der Sozialforschung beschäftigt.

Na an was erinnert mich das nur? Es erinnert mich an meine Freudanalysen die ich schon vor mehr als 15 Jahren definiert habe und für die ich von einem angeblichen Kenner der psychiatrischen Szene nur Spott und Hohn erntete.

Aber um noch mal ein Resumee zu erzielen: In der Psychoanalyse geht es darum, dass wir einschneidende Erlebnisse aus der Kindheit gprägt hätten und diese Sachen müssen besprochem werden. Und wenn wir dann mit dem Therapeuten gemeinsam diese Erlebnisse noch einmal durchleben, könnte das Trauma durch die Aufmerksamkeit und Empathie des Analytikers heilen und man kann sich neu programmieren. Also das Aufdecken einer unbearbeiteten Vergangenheit wäre heilend? Ich denke, dass wenn da ein Trauma aufgedeckt wird, dass man das Trauma noch mal durchleben muss führt zu einer Retraumatisierung des Patienten. Der Patient der immer wieder über sein Trauma sprechen soll dem geht es immer schlechter. Manchmal muss man etwas verdrängen, und vergessen, was man emotional nicht verkraften kann um weiter leben zu können. Dieses ständige Konfrontieren mit vergangenen Leiden vertieft nur eins und zwar genau das was es angeblich bekämpfen will, nämlich das ursprüngliche Trauma.

Ich denke sicher ein empathischer Therapeut kann dem Patienten bei seiner Reise ins Innere begleiten. Dennoch der Anspruch immer zum Therapeuten zu rennen, damit wir dort über unsere Leiden sprechen können, führt dazu dass es zu einer Symbiose zwischen Therapeut und Patienten kommt. Er der Patient braucht Hilfe bei seiner Selbstwahrnehmung und der Therapeut muss sich immer wieder was neues einfallen lassen um sich für den Patienten unverzichtbar zu machen, beide brauchen einander. Ein geheilter Patient ist nämlich für den Therapeuten ein schlechter Patient. Ich sehe darin ein Suchtverhalten, es gibt viele die emotional im kindlichen Stadium stecken geblieben sind, da ja der Therapeut ihr nach aussen gelagertes Ego (oder Überich) wäre. Ich empfinde solche Menschen als gefährlich. Denn jeder muss für seine Taten gerade stehen, das darf kein Therapeut verhindern. D.h. diese Patienten haben ihr Gewissen nach aussen verlagert, in den Therapeuten sozusagen und können sehr viel Schaden in der Aussenwelt anrichten, weil ihnen ja jedes Verantwortungsgefühl abhanden gekommen ist. Also verhindert so eine Patienten- Therapeutenbeziehung das Erwachsenwerden. 

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