"krebsartig wuchernde Diskurse"

heute schreibe ich mal über die Literatur die systemerhaltend wäre, wie der Herr Volker Elis Pilgrim meint. Also dass da grundsätzliche Mythen nicht in Frage gestellt werden? Was heisst das? Irgendwie so was mit Kartharsis, die aber nur eine oberflächliche Aufarbeitung eines Themas bewirkt? Das Volk braucht Brot und Spiele, in den Spielen und Fernsehsendungen können auch Abgründe des Seins dargestellt werden, wo wir uns wohlig zurücklehnen können und das voyeuristisch geniessen können. Also wenn nur noch Banalitäten diskutiert werden und vorallem die falschen Fragen gestellt werden und so Stellvertreterdiskurse stattfinden, ok verstehe ich, dass die systemerhaltend sind, weil keine Ursachenforschung stattfindet. Stellvertreterdiskurse, wo die wichtigen Dinge nicht ausgesprochen werden dürfen führen ja zu Endlosdebatten, die sich wellenartig immer nur wiederholen, weil die Ursache des Problems nicht benannt werden darf. Also wenn es den Debatten ein wenig an Tiefe fehlt. "Krebsartig wuchernde Diskurse"? Das hat immerhin der Michel Foucault dazu gesagt, was mir immerhin schon aufgefallen ist, dass die Beschreibung von einem Phänomen gar nicht so übel ist.

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