Von der Liebe

Ich muss zugeben ich liebe es wenn ich die Zeitschriften die bei meiner Ärztin und bei meinem Zahnarzt herumliegen studieren kann. Dieser Sommer soll der Sommer aller Sommer gewesen sein, lauter glückliche Pärchen so weit das Auge reicht. (Wo ich mich frage, was kommt als nächstes nächsten Sommer? Der Sommer der Toten? wäre doch mal interessant oder?) Ich meine das kann doch nicht wahr sein ich bin drauf und dran egal wo eine Lüge zu entdecken und denen macht meine Analyse einfach gar nix aus und machen weiter. Da könnte man ins grübeln kommen so mit: "Ok, die sind komischerweise alle zu zweit glücklich" ich sehe permanent junge hübsche und gutaussehnde Mädchen mit einem ebenso gut aussehenden jüngeren Mann ca. gleichen Alters. Irgendwas muss ich falsch gemacht haben. Die turteln da vor aller Augen herum während ich mich mit Gedanken herumschlage wie: dass Männchen und Weibchen nie zusammenkommen können, wenn die nicht mal den Feminismus studiert haben. Man kommt sich irgendwie als Versager vor, wenn die dann einfach weiter machen ohne meine Theorien zum Feminismus studieren zu wollen. Bei den Christen das verstehe ich noch, da ist etwas Drittes nämlich Gott dazwischen und daher glaube ich dass diese Beziehungen wo nicht das Ego im Zentrum steht, dass die gute Erfolgsschancen haben glücklich zu werden oder zu sein. Wobei wenn sie so dumm sind und in die zwei Zimmer Wohnung ziehen mit gewünschtem Nachwuchs, dann zweifle ich ob das nicht an beiden nagt und sie vollkommen erledigt sind, weil sie diese Verantwortung zu zweit nicht tragen können. Sicher gibts dann noch die Vorbildomis und - Opas, die jederzeit einspringen und den beiden die Pause gönnt, aber da gehört schon eine ordentliche Portion Organisationstalent dazu um die Kinder immer unter Kontrolle zu haben und sie abwechslungreicher aufwachsen zu lassen eben indem die Freunde die ebenso Kinder haben sich gegenseitig Einladungen schicken, sodass die drei mal bei dieser und jener Freundin der Mama oder des Papas sein können auch eine Woche lang. Meine Schwester hat das schon ziemlich im Griff, sodass sie rund um die Uhr etliche Hilfeleistungen von allen möglichen Seiten erhaltet.

Ich sage da wieder Co - Housing Projekte. Also Generationen- und Ethnienmischmasch denn es ist immer noch wichtig dass die Macht der Eltern so viel wie möglich auch auf andere verteilt wird (dass es also mehrere Eltern gibt), um allein ein Kind zu bekommen und aufwachsen zu lassen. Das "Co- Housing Projekt" wird immer noch unter den Tisch gekehrt so mit dem Argument: "Ja die Alternativen und Rückständigen, die haben es immer noch nicht kapiert, dass die Ehe die Kernzelle (oder Keimzelle? kling ja noch kranker) der Gesellschaft sei und wie notwendig diese geschlossene Einheit da für den Staat funktionieren soll" ? Also es ist umgekehrt, die sind rückständig die das alte oder eher angeblich "moderne" Familienmodell immer noch reproduzieren in der blinden Hoffnung, dass sie es dann besser machen würden als ihre Eltern. Nein nur weil das Wohngemeinschaftsmodell für viele zu viel ist heisst das ja nicht dass diese Co - Housing Projekte schlechter sind. Nein umgekehrt, dort hat jede Familie eigene Räumlichkeiten mit Küche und Bad/WC aber es gibt auch einen grossen Gemeinschaftsraum, wo man sich je nachdem wieviel Zeit man zur Verfügung hat engagieren kann und z.B. die Kinderaufsicht zu organisieren, damit die immer irgendwo sind, wo es Spass macht und wo sie lernen aber sich auch austoben können. Dieses Dazwischen also zwischen Wohngemeinschaft und Familienmodell, ist meiner Meinung nach das was noch am ehesten funktioniert. Und da es leider keine grossangelegte Organisation gibt, die solche Modelle fördert flüchten viele in die Zwei - Zimmerwohnung wo ihre Liebe meistens nach kurzem Strohfeuer schnell mal aufgebraucht ist und die Probleme überhand nehmen. Und genau dieses Manquo nicht zu wissen, wie man es besser machen kann ist dann der Angelhaken der z.B. die Scientologie Sekte auswirft.

Na komisch die haben diese Bedürfnisse der Menschen nach grösseren Lebens - Gemeinschaften als der Ehe schnell kapiert nur leider nutzen die das nur aus. So viel ich weiss müssen die Mitglieder dafür Tag und Nacht fast umsonst schuften einzig und allein um dieses Gefühl der Gemeinschaft zu erleben, dass aber jede enge oder intensivere Bindung (vorallem an die Kinder) dort verboten ist, weil diese Bindugen dieses Gefühl nach Gemeinschaft auch mal in Frage stellen könnten. Daher werden den Eltern auch die Kinder in der Scientologiesekte sofort nach der Geburt weggenommen (soviel ich noch weiss) und in so einen Kinderhort gegeben wo sie drakonischen Strafen ausgesetzt sein sollen, wenn sie nicht spuren, die anscheinend 10 mal schlimmer sind als alles was wir über manche Kinder- und Jugendheime (vorallem in Deutschland wie die Fr. Dr. Andrea Christidis in den Internet Foren aufklärt) wissen.

Und das im Zeitalter der Bindungsforscher, die genau das sagen, dass wir uns nur in Beziehungen entwickeln können, weil es dort auch das Gesetz des Mangels und Überflusses gibt. D.h. wir engagieren uns nur, wenn wir Sympathie (eine Anziehungskraft) für jemanden empfinden und wenn wir nur gehorchen sollen unsere Seelen aber nicht gefordert sind, verkümmern unsere Seelenanteile und wir werden zu stummen Robotern.

Also diese Dazwischen - Lösungen wie die Co - Housing Projekte sind oft die Antwort auf eine Sehnsucht nach mehr Gemeinschaft und Solidarität im privaten Bereich. Aber ja genau, diese Lösungen werden in der Öffentlichkeit einfach mal nicht diskutiert, damit wir brave Befehlsempfänger bleiben und dann aus einer Not heraus mit der Liebsten oder dem Liebsten zusammen zu ziehen und nach kürzester Zeit Schiffbruch erleiden, weil es einfach nicht funktionieren kann!!

Ich meine sicher, es gibt ja schon super lebensfreundliche Wohnmodelle, wo die Häuser sehr nach den neuesten ökologischen Schwerpunkten gebaut wurden, wo so Gartensiedlungen entstehen, wo die Kinder vor der Nase super schöne wilde Gärten haben die zwischen den Häusern angelegt sind und die Strasse einfach ausserhalb des Wohnkomplexes ist. Das ist auch ideal wenn da Hundebesitzer dabei sind, denn die können dann auch mal die Hunde in so extra Hundelaufplätze laufen lassen, wie es im Prater der Fall ist. Das ist immer lustig wenn dort die Hunde rumlaufen können und sich Hunde Spielkameraden entwickeln, die man immer um die selbe Zeit treffen kann. Nein Hunde können sich dort immer austoben und das Herrchen oder Frauchen muss nicht stundenlang zu Fuss bis zum nächsten Hundespielplatz gehen, wenn das Hundchen mal Auslauf braucht. Das ist ja auch der Grund warum in Wien viele Hunde meistens sofort krank werden (Fettsucht haben) aus Mangel an Bewegung und sie überall ihr Geschäft verrichten auf dem Gehsteig und in der U-Bahn weil sie keine Spielplätze in der Nähe haben. Wien ist daher sehr hundefeindlich, wo es immer wieder aufkommt, dass Hundefeinde sich über die Hundebesitzer ärgern, die ihre Hunde auf der Strasse usw. ihr Geschäft machen lassen. Nein Tiere sind eine Bereicherung für das Zusammenleben unter Menschen und Kindern, genauso wie Katzen eine grosse Bereicherung vorallem für ältere Menschen sind. Da gibt es sogar Studien, wo irgendwelche Sozialforscher einen deutlichen positiven Wandel der älteren Mitbewohner in einem Pflegeheim bemerkt haben, wenn diese mit Katzen oder zumindest einer Katze zusammen leben können. Aber dass diese in Altenheime gepferchten älteren Leute ein sehr trauriges Dasein führen sollte mal endlich öffentlich debattiert werden. Die Alten werden einfach mal ins Altersheim unter gebracht nachdem sie ihre Kinder erfolgreich gross gezogen haben, oftmals trotz grösster Not und sich liebevoll um ihre Ehemänner - Frauen gekümmert haben, die landen dann einfach im Altenheim um all ihr Wissen, das sie errungen haben schön langsam zu "vergessen". Dieses Potential der Älteren könnte in solchen Co - Housing Projekten verwirklicht und geschätzt werden (indem sie z.B. die Kinder tagsüber beaufsichtigen oder mit ihnen Hausaufgaben machen). 

Also ja es gibt wunderschöne Gartenanlagen wo wunderbare Einfamilienhäuser stehen (die z.B. die Erdwärme als Energie nutzen) wo sich Kinder sehr frei bewegen können und sie niemanden stören, so wie in den Schulen wo die Anreiner alle wegziehen weil sie die  stündlichen Schulpausen wo die Kinder rumschreien nicht mehr ertragen können. Also alles nach Mass und Ziel. (Was mich gerade am meisten ärgert ist, dass dieses einfache Denken verloren gegangen ist. Alles muss "modern" daherkommen, um umgesetzt zu werden. Also wieder einmal das alte zwei Zimmer Appartement wo die Hausbewohner Null Kontakt zu einander haben und vor dem Fenster der Autoverkehr vorbeidonnert und so jede Kommunikation verhindert. Mir zumindest ist es klar geworden, dass der Verkehrslärm vor dem Haus dazu führt, dass die Menschen untereinander nicht mehr kommunizieren. Es ist irgendwie logisch, denn Kommunikation entwickelt sich nur, wenn da Lebensräume vorhanden sind. Also der Mensch ist ein Instinktwesen und öffnet sich nur dort wo er sich wohl fühlen kann. Ich habe mal eine Familie besucht, wo noch Oma und Tanten usw. im selben Haus wohnten und sich regelmässig besuchten. Es war Sommer und sie hatten die Fenster offen. Die älteren Leute waren völlig offen für meine Arbeit als Redakteurin und hörten mir gespannt zu und es entwickelte sich schnell ein schönes Gespräch über Gott und die Welt. Und das obwohl das Fenster offen war und der Autolärm fast jede Kommunikation zerstörte. Ich dachte mir nur; ohje diese Leute müssen den Lärm andauernd ertragen, obwohl sie so viel für eine Gemeinschaft bei zu tragen hätten sind sie gefangen in ihren engen Wohnungen. (Ich musste mich unglaublich anstrengen um der Kommunikation zu folgen, weil der Autolärm fast unterträglich war, aber diese Leute sich schon so an den Lärm gewöhnt haben, dass sie dennoch mit mir ein Gespräch führen wollten).

Ich denke mir, dass das Wissen über diese fehlende Wohnqualitäten in den Autolärmgegenden unterdrückt wird. Es flüchten alle aus den Wohngemeinschaften oder Studentenheimen, die in solchen lebensfeindlichen (durch den Autolärm) Umfeld niemals funktionieren können in die zwei Zimmerwohnung um mit dem geliebten Partner zusammen sein zu können. (warum wird dieses Wissen unterdrückt? ? verstehe ich gerade nicht egal wird mir schon wieder einfallen)

Also die beiden da machen plötzlich auf "grosse Liebe zu zweit" und ziehen in ein zwei Zimmerappartement und alles bricht über sie zusammen. Ich frage mich warum das niemand ausspricht. Wenn ich einen Tag lang auf ein Baby aufpassen muss bin ich reif für die Burnout Station, wo man bestimmte Pillen kriegt die einem einreden, das war alles nicht wahr, das hast du dir alles nur eingebildet und nur eine Woche lang auf Wolke sieben und dann kann man ja wieder zurück in seinen ein Zimmer Haushalt. Für mich war immer klar keine Kinder, die ersäufen mich ich bin schon am unter gehen und Kinder auch noch und wir gehen alle drei einfach mal unter. Dann muss irgendwer uns wieder nach oben hiefen und wir überleben aber wie solls dann weiter gehen???? zu traurig nein Co - Housing Projekte wären eine gesunde Alternative zu den Wohngemeinschaften und Single Haushalten. Denn in diesen Zweizimmer Zwangsgemeinschaften, wird aus dieser räumischen Enge auch eine psychische und geistige Enge, wo jedes Wort schon mal drei mal durchdacht sein muss bevor man es ausspricht. Liebe Judith Butler sag mal hast du schon mal was von diesen engen Häuslichkeiten gehört, wo jede Liebe sterben wird??? 

Mama und Papa schon voll am Ende total ausgebrannt, die Kinder halten alles zusammen doch so kanns nicht weiter gehen. Diese Zwangshäuslichkeiten sind doch traumatsierend. Lieber auf Kinder verzichten und sich in so ein Co - Housing Appartment begeben und da manchmal mit den Kindern spielen und so... ist doch einfach? ( ich denke gerade wieder: die Theorien der Judith Butler: sie spricht von einer Zwangsheterosexualität, und? und in Wirklichkeit geht es um die Zwangsräumlichkeiten, die alles kaputt machen was leben will. Diese Zwangshäuslichkeiten sind eine Falle und darüber müsste diskutiert werden. D.h. die Judith Butler hat hier nicht die Wahrheit gesagt: "Die Zwangsheterosexualität" gibt es nicht, denn keiner wird dazu gezwungen das andere Geschlecht zu lieben. Aber es gibt "die Zwangshäuslichkeiten", wo zwei in so enge Verhältnisse gezwängt werden um ihre Produktivität voll aus zu schöpfen. Also die beiden produzieren und produzieren unerlässlich für dieses Patriarchat ohne den Faktor Lebensfreundlichkeit mal zu berücksichtigen und reproduzieren lebensfeindliche Doktrine.

Denn wenn die beiden in einer grossen Gartensiedlung wohnen und in eine grössere Gemeinschaft involviert sind können die auch soziale Werte entwickeln, die sie verteidigen können (also soziale Kompetenzen entwickeln). Während ein junges Paar in so einer Zwangswohnung das Gefühl für das Leben verliert und ihre ganze Energie durch ihr Arbeiten aufgebraucht wird und sie sich ohnmächtig in einem Hamsterrad befinden, das ihnen auch Sicherheit gibt. Also warum hat die Judith Butler nicht die Wahrheit gesagt und über diese Zusammenhänge aufgeklärt, wenn sie sich schon als wichtige Aufklärerin bezeichnen konnte und als Solche international gefeiert wird?

Und 2. nein wir brauchen sicher kein Paradies an Gechlechterbeziehungen was die Judith Butler so als Vielfalt bezeichnen will. Nein wir brauchen lebensfreundliche Wohnmodelle, wo sich Menschen entfalten können und wo all ihre Potentiale gelebt werden können. Die Genderleute tun so als ob diese Geschlechtervielfalt der Judith Butler "die Antwort" auf alle möglichen sozialen Probleme wäre. Na sicher... diese Probleme hat niemand und nein nur weil man sich von seinem leiblichen Geschlecht distanzieren kann, ist man noch lange nicht glücklich. Diese künstlichen Probleme der Judith Butler erscheinen mir daher als bewusstes Ablenkmanöver, um von den wirklichen Problemen ab zu lenken. Geschicktes Vorgehen nur leider hilft das niemandem wenn nur noch um solche "Paradiespflanzgeschlechterproblemchen" herumgestritten wird und die wahren Probleme still hingenommen werden.

Und wie komme ich auf sowas? Ich kann mich noch an eine Gender - Professorin erinnern, die irgendwann im Seminar mal sehr nachdenklich wurde und sagte: "Ja das übernommene Familienmodell sollte mal von den Feministinnen überdacht werden.." Und ich dachte mir nur: "100 Jahre lang Feminismus reichen immer noch nicht aus um dieses Problem mit der Familiengründung zu durchschauen???" Woran liegt es dass diese Genderfrauen aus dem Feminismus nix gelernt haben, denn das Thema die Geschlechterbeziehungen ist im Feminismus das Thema Nr. 1 wo ich schon mehr als 20 Bücher darüber gelesen habe und diese Genderprofessorin denkt doch tatsächlich, dass sie da ein neues Fass aufmachen könnte????  Ich meine diese totale Verblödung der Genderfrauen hat schon wieder etwas Niedliches, wenn man es mit Erkenntnissen nicht so genau nimmt und sich mal ein wenig auf ihrem kindlichen Vorschulniveau begeben möchte (wo jede inhaltliche Auseinandersetzung mit egal was schon mal als erstes "dekonstruiert" also kritisiert wird, weil die sich egal wo "ihre eigenen Wahrheiten" selber "konstruieren"oder eher zusammenbasteln wollen. Also ihre Antworten haben sowas von der Marke:  "Selfmade"  somit ja wir machen uns unsere Welt so wie sie uns gefällt. Pippi Langstrumpf könnte daher ihre wichtigste "Vorreiterin" der "wir machen alles selber" Genderfrauen sein)

Oder: Willkommen im Zeitalter der "So - Tun - Als - Ob - Wissenschaftlerinnen.." ganz nach Alice im Wunderland (wo Frau Pelikan mit Rabenmutter Frieda über ein neues von ihr erfundenes Fleischtopfgericht herumstreiten können, während da irgendein äusserst schlecht riechendes Süppchen ( was ein Hexentrank sein könnte) auf einem grossen Feuer vor sich hin köchelt und Esel Melanie und Ponny Marie sind ganz beflissen und wollen auch "mitmachen".)

Ach ja also nicht zu vergessen, die sehen das so: sie wollen immer noch alles "dekonstruieren" und auf ihrem abgehobenem Niveau beobachten und beschreiben, während die Probleme wie ein Elefant vor ihnen steht und sie den einfach nicht sehen können.

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