Alice Miller Autorin von: "Das Drama des begabten Kindes"

Das Drama des begabten Kindes? Kinder welche die Wünsche der Eltern erfühlen und sie umsetzen wollen, damit sie geliebt werden. Wo ist da das Problem? Das Problem ist, dass das Kind in seiner Ich Entwicklung verhindert wird. Es versucht auch später als Erwachsener immer alle Wünsche der Autoritäten aber auch gegenüber seinen Freunden, oder Frau zu erfüllen. Das Kind lernt nie, dass es selber mal Wünsche haben darf. Und wenn seine Eltern Sadisten waren, wird es ebenfalls den Sadismus eins zu eins übernehmen und der ganzen Welt gegenüber grausam und sadistisch sein. Dieses Kind als Erwachsener hat keine eigene Meinung. Es betet immer nur das nach, was die vermeintlich "Erwachsenen" also die Autoritäten in seinem Leben, sagen und glauben. Ich habe es nicht kapiert um was es da genauer geht, aber soviel ich weiss, wird das Einfühlungsvermögen des Kindes gerade zu seinem Verhängnis nie eine ausgereifte Persönlichkeit zu werden? Mir fällt wieder auf, das Problem, dass die Kinder den Erwachsenen total ausgeliefert sind, passiert nur in engen häuslichen Verhältnissen. Diese Situation sollte endlich mal diskutiert werden, statt da immer auf der ach so heiligen Familie herum zu reiten, sollten die Co- Housing Projekte mal umgesetzt werden. Also ein Haus wo mehrere Generationen zusammen leben indem sie einzelne Wohneinheiten mit Küche, Bad, WC haben aber eine Gemeinschaftsküche und Gemeinschaftsraum vorhanden ist, wo Vorträge gehalten werden und die Diskussionen geführt werden können. Und a propos Generationenmix? Aber auch unterschiedlichste Ethnien können eine Garantie sein, dass es zu keinen strengen Dogmen kommen muss, die jede Lebendigkeit ersticken können. Unterschiedlichste Generationen: Wo ältere Leute die in Pension sind sich z.B. mehr um die Kinder kümmern und auch mit denen Hausübungen machen und sie bei allen Fragen ernst nehmen können. Die Autorin und Österreichs einzige schwarze Unternehmensberaterin Beatrice Achaleke hat da ein Buch da drüber geschrieben mit dem Titel: "Vielfalt statt Einfalt". Da geht es zwar eher um die Vielfalt von Generationen und Ethnien in Arbeitsmodellen umzu setzen, aber auch in Wohnkomplexen sollte meiner Meinung nach die Vielfalt in jeder Hinsicht erwünscht sein.

Ich im Gegensatz zu vielen anderen Theoretikern, sehe den Geburtenrückgang genau darin. Die Erwachsenen waren selber Kinder, die in engsten familiären Verhältnissen gross geworden sind und der Macht der Mutter und Vater vollkommen ausgesetzt waren. Ist ja logisch, dass die das selbe nicht noch mal erleben wollen, aber diesmal umgekehrt, wo sie ihre Kinder zum Opfer ihrer Macht werden lassen. Also ich sehe diese Entwicklung kein Kind mehr in diese Welt setzen zu wollen in der falschen Ideologie: der heiligen Familie, und in den kleinbürgerlichen Verhältnissen, wo Kinder keine Chance kriegen sich frei zu entfalten. (Ich meine? gibts endlich mal hier in Wien Co- Housing Projekte ? Fehlanzeige?)

Der letzte Witz ist ja, dass für die Migranten zumindest in Deutschland überall Einfamilienhäuser gebaut werden. Wird da schon wieder diese Familienideologie umgesetzt, oder gibt es dort Co- Housing Projekte? Also diese Wohnungs - Krise wäre doch ideal um nicht immer den selben Fehler zu machen und wo endlich mal in so lebensfreundliche Wohnprojekte investiert wird. (Also dass da ja unendlich viel Geld für die Flüchtlinge da sein soll, dann könnten die doch gleich mal in diese offenen Wohnprojekte investieren. Ich frage mich gerade, warum da immer Häuser oder Wohnungen gebaut werden, wo eine Famlilie mit drei Kindern Platz hat. Ich kann es mir nicht erklären, warum alle Sozialforscher dieses Thema nicht schon angedacht und verbreitet haben und über die Problematik der Einfamilienhäuser aber insbesondere von Einfamilienwohnungen geschrieben haben? Wo klar wird, dass hier eine rigide Einfamilienhausplanung durchgesetzt wird, obwohl das jeder schon kapiert hat, dass das nicht gut gehen kann?)

Und zu guter letzt: Denn wir sind ja auch so eifersüchtig auf diese Migrantenkinder, weil viele von diesen Jugendlichen wesentlich freier aufgewachsen sind als die Kinder, die in engen zwei Zimmerwohnungen, wie sie in den Grosstädten wie hier in Wien, so üblich sind, aufwuchsen.

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