Jean Baudrillard Cool Killer, oder die Ästhetik des Verschwindens

Es heisst auf Amazon über das Buch: "Baudrillard analysiert die entstehende zirkulare Leere der kulturellen Debatte, die den Leerlauf ― jede Kritik wird nicht erst nach Virilio in den orbitalen Kreislauf absorbiert ― durch zunehmende Beschleunigung zu kompensieren versucht. (Vgl. Dosser 1999. Zur orbitalen Beschleunigung der Medientechnologien und Virilios Dro-mologie vgl. Morisch, Technikphilosophie bei Paul Virilio, Dromologie, Wurzburg 2002.)"

D.h. die inhaltliche Leere wird auf den Universitäten durch Wissensmüll kompensiert. Also wo wir mit dermassen vielen Informationen zu gemüllt werden, sodass wir nix mehr geistig verarbeiten können.

Die Ästhetik des Verschwindens heisst für mich, dass wir nur noch mit einer Scheinrealität konfrontiert werden, wo niemand mehr nachfragt, na was bedeutet das eigentlich? Und solange die nicht kapieren, dass sie alle verarscht werden mit Scheinwahrheiten oder Halbwahrheiten, solange schlafen die alle tief und fest. Der Preis den man zahlt wenn man aufwacht, ist der, dass wir die Wahrheit erfahren. Denn nur solange wir die Wahrheit nicht kennen, können die uns alles mögliche einreden.

Neuen Kommentar schreiben

Filtered HTML

  • Internet- und E-Mail-Adressen werden automatisch umgewandelt.
  • Zulässige HTML-Tags: <a> <em> <strong> <cite> <blockquote> <code> <ul> <ol> <li> <dl> <dt> <dd>
  • HTML - Zeilenumbrüche und Absätze werden automatisch erzeugt.

Plain text

  • Keine HTML-Tags erlaubt.
  • Internet- und E-Mail-Adressen werden automatisch umgewandelt.
  • HTML - Zeilenumbrüche und Absätze werden automatisch erzeugt.