Die Sprache der Gewalt bei Martin Heidegger

Diese Philosophin meint, dass er Heidegger eine Sprache der Gewalt spreche. Soviel ich kapiert habe meint man damit folgendes: man sagt Dinge, die nicht hinterfragt werden dürfen. Also der Typ gibt Denkbefehle. Das habe ich ja auch bei Michel Foucault gelesen, wie er da drüber schreibt, dass es eine Sprache gibt, die gleichzeitig auch ein Akt des Handelns ein performativer Akt wäre. Also eben eine Denk Befehlssprache, wo der Heidegger sein Denken ins Zentrum rückt und keinen Widerspruch duldet. Also der Heidegger hätte sein Denken nach Platon, Parmenides und noch einen Philosophen ausgerichtet, also der hat das Denken dieser drei Philosophen als sein Denken wiedergegeben. Wie nennt sich das Plagiatsverletzung oder so. Wenn man die Quellen auf die man sich beruft nicht angibt. Parmenides spricht über das Sein. Also soviel ich kapiert habe wäre da ein vernünftiges Sein, das unveränderlich wäre. Meine Interpretation wäre, dass er damit Gott meint. Der ist das Gute schlechthin und unterliegt nicht dem Wandel der Zeit. Also wo der heute mal gute Tipps für einen hat und morgen sagt er uns, war nicht so gemeint, du könntest ja auch so handeln. Gott wäre also unveränderbar und kann mit dem unwandelbaren Sein bei Parmenides verglichen werden. Und da er Parmenides das Polaritätsgesetz gekannt hat, gibt es als Gegenpol das Wandelbare oder nicht sein. Also etwas was sich ständig verändert. Das wäre dann der Fluss des Lebens? Heraklit soviel ich noch weiss, sagt der Krieg ist der Anfang aller Dinge. Oder man kann nicht zwei mal in den selben Fluss steigen. Das Leben mit seinen unbeständigen Herausforderungen wäre dann der Fluss. D.h. man kann keine Regel aufstellen, wie man sich richtig verhalten kann. Heute ist es richtig mal Mitgefühl zu zu lassen und morgen muss man sich zurückziehen und alles auf einen wirken lassen und man muss eben auf Distanz gehen. Nähe zulassen können und wieder weg gehen zum inneren selbst wäre also ein wichtiges Lebensprinzip. Mir gefällt nur das Beispiel mit dem Fluss. Man sagt ja auch im Fluss der Zeit zu stehen. Das Leben ist etwas fliessendes. Und jeder der die Gesetze des Lebens nicht kennt und anwendet wie der Rüdiger Dahlke sie z.B. beschreibt, der kämpft gegen das Leben an. Die fünf Gesetze sind: das Gesetz der Polarität, also das Gesetz der Anziehungskraft wenn man selber ein Kopfmensch ist, dann braucht man einen Gefühlsmenschen als Ausgleich und umgekehrt. Oder so wie innen so aussen. Das Gesetz das wir in den kleinsten Bereichen finden gilt auch im Grossen. Oder wie die Buddhisten sagen: wer nicht in der Lage ist sich auf den Moment zu konzentrieren kann sich auf gar nix konzentrieren. Dann das Gesetz der Spannung Konzentration und Entspannung. Wer rund um die Uhr in der Aktion ist und sich nicht entspannen kann, kriegt irgendwann ein Burn Out. Also die Bedeutung der Entspannung finde ich sehr wichtig. Also wenn wir nur sind und einen Weg finden uns mal zu entspannen, das wäre sehr wichtig. Denn die Schnellebigkeit der Dinge diese rasende Geschwindigkeit, wo Themen über uns hereinbrechen und vorallem wo wir permanent Stellung beziehen müssen, ohne die Ursachen der Anforderungen kennen, treibt uns in den Stress. Daher sagt man ja wir müssen Entschleunigen, das Tempo runter fahren und lernen einfach zu denken. Ich habe mir das letzthin auf der Uni gedacht, als ich da mal bei einer Gendervorlesung war. Da werden Themen in unglaublicher Geschwindigkeit angesprochen und ich habe mich gefragt, warum da so ein Schwall an Informationen vorgetragen wird, ohne dass man Zeit hat die Themen zu orten oder zu verarbeiten. Ich bin zu der Erkenntnis gekommen, dass das ein Prinzip auf manchen Unis ist. Wir sollen nix mehr verdauen. Warum? na eh klar, dass wir dann nach ihren simplen gestrickten Lösungen dürsten schlicht und einfach deshalb, weil die Komplexität des angeblichen Wissens so gross zu sein scheint, sodass wir nicht mehr im Fluss der Zeit stehen können, sondern nur noch schwimmen und versuchen den Kopf über Wasser zu halten um nicht zu ertrinken. Dass dieses Konzept des Wissens (also dass nur das wahr sein kann, was kompliziert daher kommt) haben sich die Eliten schön ausgedacht, damit sie uns dann mit ihren Pseudolösungen füttern können und wir verlernen zu bewerten. Also wo jeder Schwachsinn durch irgendeine Theorie erklärt werden kann und das als Wahrheit definiert, was eben unsinnig ist. Das Unsinnige ist dann die einzige Erholungsmöglichkeit, dieser gestressten Studenten. na super.

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